Dacheindeckung in Regensburg

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Steildacheindeckung

Hat ein Dach eine Neigung von mindestens 22 Grad wird es als Steildach bezeichnet.

Durch die unterschiedlichsten Witterungsbedingungen wird ein Steildach täglich hohen Belastungen ausgesetzt, und dass über viele Jahre hinweg.

In der Regel sollte das Dach nach 50 bis 60 Jahren erneuert werden. Da in Regensburg und Umgebung die Dachziegel oft im Schatten liegen, trocknen diese schlecht. Dies führt dazu das sie schnell grün werden und oft schon nach 40 Jahren erneuert werden müssen. Gewisse Bereiche – wie etwa die Entwässerung – müssen regelmäßig überprüft werden und im Rahmen einer Dachsanierung in Schuss gehalten werden.

Falls ein Dachausbau oder Umbau geplant wird, sollte ebenfalls der Dachzustand geprüft werden.

Ebenfalls wichtig: vor der Montage einer Photovoltaik-Anlage sollte unbedingt der Dachzustand geprüft und Schäden ausgebessert werden. Nach der Solaranlagen-Montage ist das Dach nur noch mit deutlichem Mehraufwand zugänglich.

Materialien für die Dacheindeckung bei Steildächern

Hier steht eine grosse Anzahl verschiedener Materialien zur Auswahl.

Ausschlaggebend sind die Dachneigung, Dachform, baurechtliche Vorschriften (siehe Bauinnung Regensburg) sowie persönliche ästhetische Ansprüche, verfügbares Budget und zu erwartende Witterungsbedingungen.

Auch die Gebäudeart gibt vor welche Dachdeckung sinnvoll ist: Eine Lagerhalle wird normalerweise anders eingedeckt als ein Einfamilienhaus.

Die häufigste Dachdeckung bei Wohngebäuden ist nach wie vor der Tonziegel sowie der Betondachstein.

Tonziegel

Dieser Dachziegel besteht aus natürlichem, gebranntem Ton und wird glasiert, natürlich und engobiert hergestellt.

Engoben sind eine Farbbeschichtung die auf den ungebrannten Ziegel aufgebracht und dann eingebrannt wird. Heute gibt es eine grosse Anzahl an Farben zur Auswahl.

Beliebte Deckarten sind zB. Biberschwanz-, Falz- und Hohlziegel oder Hohlpfannen.

Eingesetzt wird der Tonziegel bei einer Dachneigung von ca 22 – 85 Grad. Die Ökobilanz ist in der Regel schlechter als bei Betondachsteinen.

Betondachstein

Dieser Dachziegel besteht aus hochverdichtetem Spezialbeton.

Verfügbar ist er mit glatter (schmutzabweisender) oder grober Oberfläche, in vielen verschiedenen Farben.

Betondachsteine werden ebenfalls bei einer Dachneigung von ca 22 – 85 Grad eingesetzt.

Ein Vorteil gegenüber dem Tonziegel ist, daß Betonziegel im Laufe der Zeit härter, fester und frostbeständiger werden, und dadurch 30-50 Jahre im Einsatz bleiben können.

Da Betondachsteine in der Herstellung nur die Hälfte des CO2 erzeugen wie Tonziegel sind sie auch umweltfreundlicher.

Metalldeckung

Eine Dachdeckung aus Metallblechen wird oft bei Lagerhallen, Schuppen, Nebengebäude und Gartenhäusern eingesetzt. Auch bei Denkmälern und Kirchen sieht man häufig Metalldächer, oft aus Kupfer.

Eingesetzt werden Titanzink, Aluminium, Kupfer, Edelstahl und Blei in Form von flachen, trapezförmigen oder gewellten Blechen.

Metalldächer sind sehr robust und korrosionsbeständig und sind durchaus 60 – 80 Jahre im Einsatz, Kupferdächer sogar bis zu 200 Jahre.

Metalldächer eignen sich sehr gut bei schwacher Dachneigung und sind 100% wiederverwertbar.

Aufgrund des geringen Gewichtes sind Metalldächer ideal für große Dachflächen.

Ein Nachteil ist die nicht unerhebliche Lautstärke bei Regen, und daher nicht in unmittelbarer Nähe von Schlafzimmern oder Ruhezonen zu empfehlen.

Flachdacheindeckung

Hat ihr Dach keine oder nur sehr geringe Neigung, handelt es sich um ein Flachdach. Diese Dachart war in den 60er und 70er Jahren bei der Bedachung von Bungalows sehr beliebt. Heute werden Flachdächer hauptsächlich im Gewerbebau verwendet.

Die Flachdacheindeckung besteht in der Regel aus unterschiedlichen Schichten. Auf die Wärmedämmung kommt eine Dampfsperre und darauf erfolgt die Abdichtung mit hochpolymeren Dachabdichtungsbahnen. Auch auf Flachdächer kommen heute vermehrt Träger für Photovoltaik- oder Solaranlagen, daher ist der fachmännische Aufbau der Flachdächer sehr wichtig.

Auch sehr wichtig bei Flachdächern ist die regelmässige Wartung & Abdichtung da die Leckortung durch die vielen Schichten und geringe Dachneigung komplizierter wird.

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